Abschreibung für Selbstständige: wie die AfA vom Kauf bis zur Anlage AVEÜR läuft
Abschreibung für Selbstständige: Nutzungsdauer, Monatsregel, fallende AfA bis 2027, 40 % Sonderabschreibung und was beim Verkauf in die EÜR gehört.
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- Ausgaben & Absetzen
- Für
- Selbstständige im laufenden Betrieb
Das Wichtigste in Kürze
- Was deinem Betrieb länger als ein Jahr dient, verteilst du in der Regel über die Nutzungsdauer; im ersten Jahr zählen die Monate ab dem Liefermonat.
- Für bewegliche Anlagegüter, die nach dem 30. Juni 2025 und vor 2028 angeschafft werden, ist eine fallende AfA mit höchstens dem Dreifachen des linearen Satzes und maximal 30 % erlaubt.
- Lag dein Gewinn im Vorjahr bei höchstens 200.000 € und nutzt du das Gut fast nur betrieblich, kannst du zusätzlich bis zu 40 % Sonderabschreibung auf das Kaufjahr und die vier Folgejahre verteilen.
- Beim Verkauf gehört der Erlös ohne Umsatzsteuer in Zeile 19 und der Restbuchwert in Zeile 39 der Anlage EÜR 2026.

Inhalt · 8 Abschnitte
- 01Was du abschreibst und was sofort als Ausgabe zählt
- 02Die Nutzungsdauer: was die AfA-Tabelle vorgibt
- 03Das erste Jahr zählt nach Monaten
- 04Fallende AfA für Käufe zwischen Juli 2025 und Ende 2027
- 05Sonderabschreibung nach § 7g: bis zu 40 % obendrauf
- 06Ellas Hobelmaschine von der Lieferung bis zum Verkauf
- 07Anlagenverzeichnis und Anlage AVEÜR: wo jede Zahl hingehört
- 08Neue Maschine gekauft: die Abschreibung in fünf Schritten festlegen
Abschreibung, im Steuerrecht AfA für „Absetzung für Abnutzung“, bedeutet: Was sich abnutzt und deinem Betrieb länger als ein Jahr dient, ziehst du nicht im Kaufjahr auf einmal ab, sondern verteilst die Kosten auf die Jahre der Nutzung (§ 7 Abs. 1 EStG). Das gilt auch in der Einnahmenüberschussrechnung, in der sonst der Zahltag entscheidet. Üblich sind gleiche Jahresbeträge, im ersten Jahr nach Monaten gekürzt; für bewegliche Güter, die zwischen Juli 2025 und Ende 2027 angeschafft werden, ist wieder eine fallende AfA erlaubt, und kleinere Betriebe können bis zu 40 % Sonderabschreibung obendrauf nutzen. Am Ende stehen die Beträge im Anlageverzeichnis zur EÜR, der Anlage AVEÜR.
Was du abschreibst und was sofort als Ausgabe zählt
Abgeschrieben wird Anlagevermögen, also was dazu bestimmt ist, dem Betrieb dauerhaft zu dienen (§ 247 Abs. 2 HGB): die Formatsäge etwa oder der Transporter. Die Platten für einen Auftrag gehören nicht dazu, sie setzt du in der EÜR in dem Jahr ab, in dem du sie bezahlst (§ 11 Abs. 2 EStG).
Bei Anlagegütern spielt der Zahltag keine Rolle, denn § 4 Abs. 3 Satz 3 EStG verlangt auch in der EÜR die Regeln zur Abschreibung. Angeschafft ist ein Gut im Jahr der Lieferung (§ 9a EStDV). Baut der Verkäufer eine Maschine bei dir auf, gilt sie erst mit dem Ende der Montage als geliefert (R 7.4 Abs. 1 EStR).
Verteilt werden die Anschaffungskosten: Kaufpreis plus Nebenkosten wie Fracht und Aufbau, minus Rabatte (§ 255 Abs. 1 HGB). Vorsteuer, die du abziehen kannst, zählt nicht mit (§ 9b Abs. 1 EStG). Ohne Vorsteuerabzug, etwa als Kleinunternehmer, verteilst du den Bruttobetrag.
Für günstige Stücke gibt es kürzere Wege. Bis 800 € netto kannst du ein bewegliches, selbständig nutzbares Gut im Kaufjahr voll abziehen, für Stücke über 250 bis 1.000 € ist alternativ ein Sammelposten möglich; beides erklärt der Beitrag zu geringwertigen Wirtschaftsgütern. Für Computer, Peripherie und Software darfst du ein Jahr Nutzungsdauer annehmen, siehe Computer-Abschreibung in einem Jahr.
Die Nutzungsdauer: was die AfA-Tabelle vorgibt
Über wie viele Jahre du verteilst, richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Guts (§ 7 Abs. 1 Satz 2 EStG). Die Werte stehen in den AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums: einer für allgemein verwendbare Anlagegüter vom 15. Dezember 2000 und vielen für einzelne Wirtschaftszweige. Nennen beide dasselbe Gut, hat für Betriebe dieser Branche die Branchentabelle Vorrang. Für welche Betriebe eine Branchentabelle gilt, zählt sie am Anfang auf. Die Tabelle „Holzverarbeitende Industrie“ etwa nennt unter anderem die Herstellung von Holzmöbeln und von Ausbauelementen aus Holz, und für Werkstattmaschinen liegen ihre Werte weit unter denen der allgemeinen:
Anlagegut | allgemeine Tabelle | Holzverarbeitende Industrie |
|---|---|---|
Hobelmaschine, stationär | 16 Jahre (5.9.1) | 6 Jahre (2.2.3) |
Kreissäge, stationär | 14 Jahre (5.14.1) | 5 Jahre (2.1.12) |
Fräsmaschine, stationär | 15 Jahre (5.7.1) | 5 bis 7 Jahre, je nach Bauart (2.3) |
Werkstatteinrichtung | 14 Jahre (6.1) | nicht aufgeführt |
Pkw und Kombi | 6 Jahre (4.2.1) | nicht aufgeführt |
Steht ein Gut nicht in der Branchentabelle, bleibt es beim Wert der allgemeinen. Gesetz sind diese Zahlen nicht, sondern Erfahrungswerte der Betriebsprüfung und ein Anhaltspunkt für eine angemessene AfA. Wer davon abweicht, muss die Gründe konkret darlegen (H 7.4 EStH).
Das erste Jahr zählt nach Monaten
Im Anschaffungsjahr sinkt der Jahresbetrag um ein Zwölftel für jeden vollen Monat vor dem Liefermonat (§ 7 Abs. 1 Satz 4 EStG). Der Liefermonat selbst zählt ganz: Kommt eine Maschine am 28. Oktober, stehen dir für dieses Jahr 3/12 zu, für Oktober, November und Dezember. Was im ersten Jahr fehlt, hängt sich hinten an: Bei 15 Jahren Nutzungsdauer und Lieferung im Oktober läuft die AfA bis ins 16. Kalenderjahr.
Im letzten Jahr ist es umgekehrt: Verkaufst du ein Gut oder nimmst es ins Private, steht dir nur der Teil der Jahres-AfA bis zu diesem Zeitpunkt zu (R 7.4 Abs. 8 EStR).
Fallende AfA für Käufe zwischen Juli 2025 und Ende 2027
Das Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm vom 14. Juli 2025 hat die degressive, also fallende AfA zurückgebracht. Für bewegliche Anlagegüter, die nach dem 30. Juni 2025 und vor dem 1. Januar 2028 angeschafft werden, kannst du statt gleicher Beträge jedes Jahr denselben Prozentsatz vom jeweiligen Restwert abziehen. Erlaubt ist höchstens das Dreifache des linearen Satzes, und mehr als 30 % sind es nie (§ 7 Abs. 2 EStG, Stand September 2026). Die Monatsregel für das erste Jahr gilt auch hier.
Nutzungsdauer | linearer Satz | höchster fallender Satz |
|---|---|---|
6 Jahre | 16,67 % | 30 % |
10 Jahre | 10,00 % | 30 % |
14 Jahre | 7,14 % | 21,43 % |
15 Jahre | 6,67 % | 20,00 % |
16 Jahre | 6,25 % | 18,75 % |
Bis zu zehn Jahren Nutzungsdauer bremst also die 30-%-Grenze, darüber das Dreifache.
Weil ein fester Prozentsatz vom Restwert nie bei null ankommt, erlaubt § 7 Abs. 3 EStG den Wechsel zur linearen AfA, ab dann über Restwert und Restnutzungsdauer. Zurück geht es nicht. Mehr bringt der Wechsel, sobald weniger Jahre übrig sind als 100 geteilt durch den Satz: bei 20 % unter fünf, bei 30 % unter 3,33.
Für die fallende AfA brauchst du ein laufendes Verzeichnis mit Tag der Anschaffung, Anschaffungskosten, Nutzungsdauer und den Beträgen jedes Jahres, sofern deine Buchführung das nicht schon zeigt (§ 7 Abs. 2 Satz 3 mit § 7a Abs. 8 EStG). Eine Absetzung für außergewöhnliche Abnutzung, etwa nach einem Wasserschaden in der Werkstatt, ist dann ausgeschlossen (§ 7 Abs. 2 Satz 4 EStG).
Wer im ersten Halbjahr 2025 gekauft hat, schreibt linear ab. Wer 2020 bis 2022 oder von April bis Dezember 2024 gekauft und damals die fallende AfA gewählt hat, macht zu den damaligen Sätzen weiter (§ 52 Abs. 15 Satz 4 EStG).
Sonderabschreibung nach § 7g: bis zu 40 % obendrauf
Neben der linearen oder der fallenden AfA erlaubt § 7g Abs. 5 EStG eine Sonderabschreibung von zusammen bis zu 40 % der Anschaffungskosten, die du nach Belieben auf das Kaufjahr und die vier folgenden Jahre verteilst. Die 40 % gelten für Güter, die seit dem 1. Januar 2024 angeschafft wurden; für ältere bleibt die Grenze bei 20 %. Voraussetzungen nach § 7g Abs. 6 EStG und der Anleitung zur Anlage EÜR 2026:
- ein abnutzbares, bewegliches Gut des Anlagevermögens;
- ein Gewinn von höchstens 200.000 € im Wirtschaftsjahr vor der Anschaffung, gerechnet ohne Investitionsabzugsbeträge;
- im Kaufjahr und im Jahr danach eine betriebliche Nutzung von mindestens 90 % in einer inländischen Betriebsstätte, oder das Gut ist vermietet.
Eine Kürzung nach Monaten kennt § 7g Abs. 5 nicht; das Gesetz regelt sie in § 7 nur für die AfA. Nach den fünf Jahren verteilst du bei linearer AfA den Restwert auf die Restnutzungsdauer (§ 7a Abs. 9 EStG). Hast du fallend abgeschrieben, darfst du damit weitermachen (R 7a Abs. 10 EStR). Das Verzeichnis aus § 7a Abs. 8 EStG brauchst du auch hier. Und prüft das Finanzamt, ob du zur Buchführung verpflichtet bist, zählt es Sonderabschreibungen zum Gewinn wieder hinzu (§ 7a Abs. 6 EStG).
Achtung
Die Nutzungsbedingung wirkt rückwirkend. Wird das Gut im Kaufjahr oder im Jahr danach nicht zu mindestens 90 % betrieblich genutzt, etwa weil du es vor dem Ende des Folgejahres verkaufst, wird die Sonderabschreibung rückgängig gemacht, auch in einem schon bestandskräftigen Bescheid (§ 7g Abs. 6 Nr. 2 mit Abs. 4 EStG).
Ellas Hobelmaschine von der Lieferung bis zum Verkauf
BeispielElla, Innenausbauerin mit eigener Werkstatt in Regensburg
Ella fertigt in ihrer Werkstatt Küchen und Ladeneinrichtungen aus Holz. Sie ermittelt ihren Gewinn mit der EÜR, ihr Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr, und sie zieht Vorsteuer ab, ist also keine Kleinunternehmerin. Ihr Gewinn 2025: 71.000 €. Im Frühjahr 2026 kauft sie eine neue Vierseitenhobelmaschine für Leisten und Massivholzteile.
Posten | netto |
|---|---|
Maschine | 33.800 € |
Lieferung und Montage durch den Händler | 2.200 € |
Anschaffungskosten | 36.000 € |
Die Vorsteuer von 36.000 € × 19 % = 6.840 € holt sie über die Umsatzsteuervoranmeldung zurück. Der Händler beendet die Montage am 20. April 2026, die Schlussrate zahlt Ella im Mai. Für die AfA zählt der April: Januar bis März fallen weg, 9/12 bleiben.
Küchen und Ladeneinrichtungen aus Holz sind Holzmöbel, deshalb schaut Ella zuerst in die Branchentabelle „Holzverarbeitende Industrie“. Die nennt für ein- und mehrseitige Hobelmaschinen 6 Jahre, die allgemeine Tabelle hätte 16. Linear sind das 36.000 € ÷ 6 = 6.000 € im Jahr. Das Dreifache von 1/6 wären 50 %, also greift beim fallenden Satz die Grenze von 30 %. Die Sonderabschreibung steht ihr offen: 71.000 € liegen unter 200.000 €, und die Maschine arbeitet nur in ihrer Werkstatt.
Drei Wege für 2026:
Weg | Rechnung | Abzug 2026 | Restwert Ende 2026 |
|---|---|---|---|
linear | 6.000 € × 9/12 | 4.500 € | 31.500 € |
fallend | 36.000 € × 30 % × 9/12 | 8.100 € | 27.900 € |
fallend plus volle Sonderabschreibung | 8.100 € + 36.000 € × 40 % | 22.500 € | 13.500 € |
Ella wählt den dritten Weg. 2027 zieht sie 30 % vom Restwert ab: 13.500 € × 30 % = 4.050 €, es bleiben 9.450 €. Der Wechsel zur linearen AfA brächte erst 2029 mehr, wenn nur noch 3,25 Jahre Nutzungsdauer übrig sind.
So weit kommt es nicht. Ende Juni 2028 steigt sie auf eine größere Maschine um und verkauft die alte für 20.000 € netto an einen Kollegen. Die Sonderabschreibung bleibt ihr, denn die Maschine lief 2026 und 2027 nur in ihrer Werkstatt. Für 2028 zählen sechs Monate: 9.450 € × 30 % × 6/12 = 1.417,50 €. Restbuchwert beim Verkauf: 9.450 € − 1.417,50 € = 8.032,50 €. Er kommt als Ausgabe in Zeile 39 der Anlage EÜR, der Erlös von 20.000 € ohne Umsatzsteuer in Zeile 19. Die 3.800 € Umsatzsteuer auf den Verkauf meldet sie wie bei jeder anderen Rechnung.
- Anschaffungskosten36.000,00 €
- minus AfA und Sonderabschreibung 202622.500,00 €
- minus AfA 20274.050,00 €
- minus AfA 2028 für sechs Monate1.417,50 €
- ergibt Restbuchwert beim Verkauf, Zeile 39 der Anlage EÜR8.032,50 €
Was beide Wege je Jahr am Gewinn ändern:
Jahr | linear | fallend plus Sonderabschreibung |
|---|---|---|
2026 | −4.500,00 € | −22.500,00 € |
2027 | −6.000,00 € | −4.050,00 € |
2028 | −5.500,00 € | +10.550,00 € |
zusammen | −16.000,00 € | −16.000,00 € |
2028 linear: 3.000 € AfA für sechs Monate plus Restbuchwert 36.000 € − 4.500 € − 6.000 € − 3.000 € = 22.500 €, minus 20.000 € Erlös, ergibt −5.500 €. Mit Sonderabschreibung: −1.417,50 € − 8.032,50 € + 20.000 € = +10.550 €. Beide Wege landen bei 36.000 € − 20.000 € = 16.000 €. Wie viel Steuer die Verschiebung wert ist, hängt von Ellas Steuersatz in den einzelnen Jahren ab.
Merke
Von der Lieferung bis zum Verkauf mindert ein Anlagegut deinen Gewinn insgesamt um Anschaffungskosten minus Verkaufserlös. Linear, fallend oder mit Sonderabschreibung entscheidet nur über das Wann.
Anlagenverzeichnis und Anlage AVEÜR: wo jede Zahl hingehört
Jedes Anlagegut kommt in ein laufend geführtes Verzeichnis, mit Tag der Anschaffung und Anschaffungskosten (§ 4 Abs. 3 Satz 5 EStG) und laut Anleitung zur Anlage EÜR 2026 auch mit den Abschreibungen, die du vorgenommen hast. Bei fallender AfA und Sonderabschreibung kommen Nutzungsdauer und die jährlichen Beträge dazu. Praktisch ist eine Tabelle mit einer Zeile je Gut und einer Spalte je Jahr.
Die Anlage AVEÜR fasst das Verzeichnis nach Gruppen zusammen und ist laut BMF-Schreiben vom 1. September 2026 notwendiger Bestandteil der EÜR. Eine Maschine gehört bei den beweglichen Gütern in die Gruppe „Andere“, neben „Kfz“ und „Büroausstattung“. In jeder Gruppe gilt: Buchwert zu Beginn plus Zugänge minus Sonderabschreibungen minus AfA minus Abgänge ergibt den Buchwert am Ende, und der ist der Anfangswert des nächsten Jahres.
Ellas Hobelmaschine im Vordruck 2026, als stünde sie allein in der Gruppe:
Anlage AVEÜR 2026, bewegliche Güter, Andere | Zeile | Betrag |
|---|---|---|
Summe Zugänge | 57 | 36.000 € |
Summe Sonderabschreibungen nach § 7g | 58 | 14.400 € |
Summe AfA | 59 | 8.100 € |
Summe Buchwerte am Ende | 61 | 13.500 € |
Zeile 62 summiert die Sonderabschreibungen aller beweglichen Güter für Zeile 35 der Anlage EÜR, Zeile 63 die AfA für Zeile 34. Im Verkaufsjahr trägt Ella den Restbuchwert in dieser Gruppe als Abgang ein (Zeile 60); derselbe Betrag landet in Zeile 39 der Anlage EÜR. Die Zeilennummern prüfst du im Vordruck des jeweiligen Jahres. Wenn enno nachts Bank und Belege sortiert und Buchungen mit Belegen abgleicht, findest du die Händlerrechnung neben der Zahlung; Liefertag, Nutzungsdauer und Methode trägst du selbst ins Verzeichnis ein.
Neue Maschine gekauft: die Abschreibung in fünf Schritten festlegen
- Halte fest, wann geliefert wurde, bei Montage durch den Verkäufer das Ende der Montage. Der Monat bestimmt die Zwölftel im ersten Jahr.
- Rechne die Anschaffungskosten aus: Nettopreis plus Fracht und Aufbau, minus Rabatte; ohne Vorsteuerabzug brutto. Bleibt es bei höchstens 800 € netto oder ist es ein Computer, nimm einen der kürzeren Wege.
- Such die Nutzungsdauer heraus, zuerst in der Tabelle deiner Branche, sonst in der allgemeinen, und notier die Nummer.
- Entscheide über die Methode. Linear geht immer, fallend bei Lieferung von Juli 2025 bis Ende 2027, die Sonderabschreibung zusätzlich bei höchstens 200.000 € Vorjahresgewinn und fast ausschließlich betrieblicher Nutzung im Kaufjahr und im Jahr danach. Welche Kombination sich für dich rechnet, lass dir von einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater mit deinen Zahlen durchrechnen.
- Trag das Gut ins Verzeichnis ein, übernimm die Summen in die Anlage AVEÜR und von dort in die Zeilen 34 und 35 der Anlage EÜR. Beim Verkauf gehören Erlös und Restbuchwert in die Zeilen 19 und 39.
Quellen
Die Aussagen in diesem Artikel beruhen auf 22 Quellen, geprüft zum Stand .
Alle 22 Quellen anzeigen
Gesetze und Verordnungen
Finanzverwaltung
- BMF-Schreiben vom 01.09.2026 (Anlage EÜR 2026)
- Amtliches Einkommensteuer-Handbuch 2025: § 7 EStG mit EStR und EStH (archiviert)
- Amtliches Einkommensteuer-Handbuch 2025: § 7a EStG mit EStR und EStH (archiviert)
- Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat: Steuertipps zur Existenzgründung
- BMF: AfA-Tabelle für den Wirtschaftszweig „Holzverarbeitende Industrie“
- BMF: AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter (AfA-Tabelle AV)
- BMF: Änderung der Allgemeinen Vorbemerkungen zu den AfA-Tabellen (Schichtzuschläge)
Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Steuerberatung im Sinne des StBerG. Er gibt die Rechtslage in Deutschland zum Stand wieder und ersetzt nicht die Prüfung deines Einzelfalls durch eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater. Die Personen in den Beispielen sind erfunden.
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