Laufende Kosten einer GmbH: welche Beträge feststehen und welche du aushandelst

Laufende Kosten einer GmbH oder UG pro Jahr: welche Gebühren und Beiträge Gesetz und Satzung festlegen, was du aushandelst, dazu ein Budget mit echten Zahlen.

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9 Min
Thema
Gründung & Formalitäten
Für
UG und GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Offenlegung, Transparenzregister und Rundfunkbeitrag haben feste Sätze: 25 € je Abschluss einer kleinen GmbH plus 3 € Jahresgebühr, 19,80 € im Jahr und 6,12 € im Monat je Betriebsstätte mit bis zu acht Beschäftigten.
  • Kammerbeitrag und Berufsgenossenschaft folgen einer Formel aus Satzung und Gesetz; die IHK-Freistellungen für Kleingewerbe und Gründer gelten für eine GmbH oder UG nicht, ein Handwerksbetrieb zahlt an die Handwerkskammer.
  • Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen kosten, was du mit der Kanzlei nach der StBVV oder per Vergütungsvereinbarung in Textform festlegst; im Beispiel ist das knapp zwei Drittel des Budgets.
  • Eine spätere Anmeldung zum Handelsregister kostet beim Gericht 140 € für die erste Tatsache und 80 € für jede weitere, jeweils samt einem Drittel für die Registerdaten; dazu kommt der Notar.
Illustration: fünf gusseiserne Gewichte in einer Reihe auf einem Holzblock, daneben ein Belichtungsmesser mit leerer Skala und eine gefaltete graue Karte
Inhalt · 6 Abschnitte
  1. 01Welche Kosten feststehen und welche du vereinbarst
  2. 02Die Beträge aus Gesetz und Satzung
  3. 03Der größte Block: Buchhaltung, Abschluss und Steuererklärungen
  4. 04Sörens Geschäftsjahr 2026, Posten für Posten
  5. 05Wenn sich im Handelsregister etwas ändert
  6. 06Vom Bescheid zum Jahresbudget der GmbH: fünf Schritte

Die laufenden Kosten einer GmbH oder UG teilen sich in zwei Gruppen. Einen Teil legen Gesetz, Verordnung oder Kammersatzung fest: Offenlegung, Transparenzregister, Kammerbeitrag, Rundfunkbeitrag und Berufsgenossenschaft. Der andere Teil ist ein Preis, den du vereinbarst, vor allem mit der Kanzlei für Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen, und meist ist das der größte Posten. Für die UG gilt alles genauso, denn rechtlich ist sie eine GmbH mit den Sonderregeln aus § 5a GmbHG.

Welche Kosten feststehen und welche du vereinbarst

Alle Beträge geprüft am 23. und 24. September 2026.

Kostenblock
Rechtsgrundlage
Betrag oder Preislogik
Wann fällig
Offenlegung des Jahresabschlusses
§ 325 HGB, Nr. 1410, 1420, 1421 KV JVKostG
25 € je Einstellung, als Kleinstkapitalgesellschaft 18,50 €, dazu 3 € Jahresgebühr
binnen zwölf Monaten nach dem Stichtag; Jahresgebühr am 31. Dezember
Transparenzregister
§ 24 GwG, Nr. 1 TrGebV
19,80 € je Gebührenjahr
laut Gebührenbescheid
IHK oder Handwerkskammer
§ 3 IHKG, § 113 HwO, Satzung der Kammer
Grundbeitrag plus Anteil am Gewerbeertrag
laut Beitragsbescheid
Rundfunkbeitrag
§§ 5 bis 7 RBStV
6,12 € im Monat je Betriebsstätte mit bis zu acht Beschäftigten
vierteljährlich
Berufsgenossenschaft
§§ 152, 167 SGB VII, Gefahrtarif
Entgelte × Gefahrklasse × Beitragsfuß, dazu Lastenverteilung
im Folgejahr, per Umlage
Änderungen im Handelsregister
HRegGebV, GNotKG
Gericht 140 € für die erste Tatsache, 80 € je weitere, dazu Notar
bei jeder Änderung
Buchhaltung, Abschluss, Erklärungen
StBVV oder Vergütungsvereinbarung
Rahmengebühren oder vereinbarter Preis
nach Vereinbarung
Konto und Versicherungen
Vertrag
Preisverzeichnis, Police
nach Vertrag

Körperschaft- und Gewerbesteuer fehlen mit Absicht, denn sie hängen am Gewinn, nicht am Bestehen der Gesellschaft; sie erklärt der Beitrag zu den Steuern der GmbH.

Die Beträge aus Gesetz und Satzung

Offenlegung im Unternehmensregister

Den festgestellten Jahresabschluss übermittelt die Geschäftsführung spätestens ein Jahr nach dem Stichtag elektronisch an das Unternehmensregister (§ 325 Abs. 1 und 1a HGB). Eine Kleinstkapitalgesellschaft, die der Registerstelle ihre Größe mitteilt, schickt nur die Bilanz und darf sie bloß hinterlegen lassen (§ 326 Abs. 2 HGB).

Das Kostenverzeichnis zum Justizverwaltungskostengesetz nennt für das Einstellen 25 € bei einer kleinen GmbH (Nr. 1421) und 18,50 € bei einer Kleinstkapitalgesellschaft (Nr. 1420). Dazu kommt eine Jahresgebühr von 3 €, ohne die Erleichterungen aus § 326 HGB von 6 € (Nr. 1410, 1411), fällig jeweils am 31. Dezember für das abgelaufene Jahr (§ 6 Abs. 3 JVKostG). Die Termine zwischen Stichtag und Übermittlung stehen unter GmbH-Buchhaltung.

Transparenzregister

Für die Führung des Transparenzregisters erhebt die registerführende Stelle von jeder GmbH und UG eine Jahresgebühr, seit dem Gebührenjahr 2024 sind es 19,80 € (§ 24 Abs. 1 GwG, Nr. 1 TrGebV). Ob sich an deinen Angaben etwas ändert, spielt keine Rolle. Befreit sind nur Gesellschaften mit steuerbegünstigten Zwecken, etwa eine gemeinnützige GmbH: ohne Antrag, wenn sie im Zuwendungsempfängerregister steht, sonst auf Antrag (§ 24 Abs. 1 Satz 2 und 4 GwG).

IHK oder Handwerkskammer

Die Tätigkeit einer GmbH gilt stets als Gewerbebetrieb (§ 2 Abs. 2 GewStG), deshalb gehört sie zur IHK (§ 2 Abs. 1 IHKG). Die IHK erhebt einen Grundbeitrag und eine Umlage auf den Gewerbeertrag, die Sätze beschließt jede Kammer selbst (§ 3 Abs. 3 IHKG). Die Entlastungen derselben Vorschrift erreichen eine GmbH oder UG nicht: Die Freistellung für Kleingewerbe gilt nur ohne Handelsregistereintrag, die Befreiung für Gründer nur für natürliche Personen, der Freibetrag von 15.340 € nur für natürliche Personen und Personengesellschaften. Die Umlage fällt also ab dem ersten Euro Gewerbeertrag an. Wie eine IHK rechnet, erklärt der Beitrag zum IHK-Beitrag.

Ein Handwerk oder handwerksähnliches Gewerbe bringt die GmbH zur Handwerkskammer (§ 90 Abs. 2 HwO), zur IHK gehört sie dann nur mit einem nichthandwerklichen Betriebsteil (§ 2 Abs. 3 IHKG). Das kann auch Fotografen treffen: Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung führt sie unter Nummer 38 als zulassungsfreies Handwerk, sofern der Betrieb handwerksmäßig arbeitet (§ 18 Abs. 2 HwO).

Rundfunkbeitrag

Für jede Betriebsstätte zahlt die GmbH als Inhaberin einen Rundfunkbeitrag, gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten (§ 5 Abs. 1 RBStV). Ein voller Beitrag sind derzeit 18,36 € im Monat.

Beschäftigte je Betriebsstätte
Anteil
im Monat
keine bis 8
ein Drittel
6,12 €
9 bis 19
ein Beitrag
18,36 €
20 bis 49
zwei Beiträge
36,72 €

Gezählt werden sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, ohne Auszubildende (§ 6 Abs. 4 RBStV) und laut Beitragsservice ohne Minijobs. Ein Firmenwagen je beitragspflichtiger Betriebsstätte ist frei, jeder weitere kostet 6,12 € im Monat (§ 5 Abs. 2).

Führst du die UG aus deiner Wohnung, für die du schon Rundfunkbeitrag zahlst, entfällt der Beitrag für diese Betriebsstätte (§ 5 Abs. 5 Nr. 3). Laut Beitragsservice gilt das nur, wenn der Arbeitsraum ausschließlich über die Wohnung zu erreichen ist. Das Auto der UG kostet dann trotzdem 6,12 € im Monat, weil der freie Wagen an eine beitragspflichtige Betriebsstätte gebunden ist.

Berufsgenossenschaft

Sobald die GmbH Arbeitnehmer hat, zahlt sie an ihre Berufsgenossenschaft. Der Beitrag ergibt sich aus den Arbeitsentgelten, dem Beitragsfuß und der Gefahrklasse, die im Gefahrtarif steht (§ 167 Abs. 1 SGB VII). Festgesetzt wird er erst nach Ablauf des Kalenderjahres als Umlage (§ 152 Abs. 1), der Bescheid für 2026 kommt also 2027. Dazu kommt ein Anteil an den Rentenlasten, die alle gewerblichen Berufsgenossenschaften gemeinsam tragen (Lastenverteilung, § 178 SGB VII). Ein Gesellschafter-Geschäftsführer, der wie ein Unternehmer tätig ist, kann sich auf Antrag freiwillig versichern (§ 6 Abs. 1 Nr. 2) und zahlt dafür selbst.

Der größte Block: Buchhaltung, Abschluss und Steuererklärungen

Die GmbH bucht doppelt, stellt jedes Jahr einen Jahresabschluss auf, schickt ihn als E-Bilanz ans Finanzamt (§ 5b EStG) und gibt Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung ab. Kein Gesetz verlangt, dass eine Kanzlei das erledigt. Beauftragst du eine und vereinbart ihr nichts anderes, gilt die Steuerberatervergütungsverordnung: je Arbeit ein Bruchteil einer vollen Gebühr, die in einer Tabelle zum Gegenstandswert steht.

Arbeit
Rahmen
StBVV
Buchführung mit Kontieren, je Monat
2/10 bis 12/10 einer Gebühr nach Tabelle C
§ 33 Abs. 1
Jahresabschluss (Bilanz und GuV)
10/10 bis 40/10 nach Tabelle B
§ 35 Abs. 1 Nr. 1
Lohnabrechnung
6 bis 30 € je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum
§ 34 Abs. 2

Wo im Rahmen die Kanzlei landet, hängt vor allem von Umfang und Schwierigkeit ab (§ 11 StBVV). Jeden anderen Preis, höher oder niedriger, auch eine Monatspauschale, vereinbarst du in Textform, mit Art und Umfang des Auftrags (§ 4 Abs. 1 StBVV); auf diese Möglichkeit muss die Kanzlei in Textform hinweisen (§ 4 Abs. 3). Schreib hinein, was der Preis abdeckt: laufende Buchhaltung, Abschluss, E-Bilanz, Offenlegung, die drei Erklärungen und den Lohn.

Sörens Geschäftsjahr 2026, Posten für Posten

BeispielSören, GmbH für Industrie-Fotografie in Wolfsburg

Sören ist alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH mit 25.000 € Stammkapital, gegründet 2019. Sie mietet ein Studio in Wolfsburg, fährt einen Kombi und beschäftigt eine Assistentin in Teilzeit mit 26.400 € Bruttolohn im Jahr. Die GmbH steht als Fotografiebetrieb im Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke und gehört deshalb nicht zur IHK, sondern zur Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, deren Bezirk Wolfsburg umfasst. Mit rund 96.000 € Bilanzsumme, 238.000 € Umsatz und einer Beschäftigten bleibt sie wie im Vorjahr unter den Grenzen einer Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB).

Im September 2026 überschlägt Sören, was das Geschäftsjahr 2026 die GmbH kostet, ohne Miete, Löhne, Technik und Steuern; manche Rechnung kommt erst 2027. Zuerst die Beträge aus Gesetz und Satzung:

Posten
Rechnung
2026
Bilanz 2026 hinterlegen, 2027
Nr. 1420 JVKostG
18,50 €
Jahresgebühr Unternehmensregister
Nr. 1410 JVKostG
3,00 €
Transparenzregister
Nr. 1 TrGebV
19,80 €
Handwerkskammer 2026
390 € Grundbeitrag + 1,25 % von 28.400 € Gewerbeertrag 2023
745,00 €
Rundfunkbeitrag Studio, Kombi frei
12 × 6,12 €
73,44 €
BG ETEM für 2026, Umlage, geschätzt
26.400 € × 4,70 × 0,002770
343,70 €
BG ETEM, Lastenverteilung, geschätzt
26.400 € × 4,70 × 0,000180
22,33 €
zusammen
1.225,77 €

Die Handwerkskammer rechnet 2026 mit dem Gewerbeertrag 2023, bei juristischen Personen ohne Freibetrag mit 1,25 % auf die ersten 90.000 €. Die BG ETEM führt Fotografie bis einschließlich 2026 in Gefahrklasse 4,70. Es zählt nur der Lohn der Assistentin, Sören ist nicht freiwillig versichert. Die Werte für 2026 beschließt die BG erst 2027, also nimmt Sören die zurzeit veröffentlichten: 2,77 € je 1.000 € Entgelt in Gefahrklasse 1 für die Umlage, 0,18 € für die Lastenverteilung nach Neurenten. Die Lastenverteilung nach Entgelten entfällt, weil die Lohnsumme unter dem Freibetrag von zuletzt 270.000 € bleibt (§ 180 SGB VII).

Dann die Beträge, die Sören selbst ausgehandelt hat. Sie stammen aus seiner Vergütungsvereinbarung mit der Kanzlei, dem Preisverzeichnis seiner Bank und seinen Policen; es sind seine Zahlen, keine Richtwerte:

Posten
laut Sörens Verträgen
2026
laufende Buchhaltung
12 × 165 € netto
1.980,00 €
Abschluss 2026 mit E-Bilanz, Hinterlegung, KSt, GewSt, USt
Pauschale netto
2.350,00 €
Lohnabrechnung der Assistentin
12 × 24 € netto
288,00 €
Geschäftskonto
12 × 19 €
228,00 €
Betriebshaftpflicht und Kameraversicherung
Beiträge laut Policen
1.210,00 €
zusammen
6.056,00 €

Die Umsatzsteuer auf die Kanzleirechnungen holt die GmbH als Vorsteuer zurück, deshalb setzt Sören dort netto an. Zusammen kommt er auf 1.225,77 € + 6.056,00 € = 7.281,77 €. Die Kanzlei allein macht 1.980 € + 2.350 € + 288 € = 4.618 € aus, rund 63 Prozent. Die Posten aus Gesetz und Satzung machen mit 1.225,77 € rund ein Sechstel aus.

Ab 2027 führt die BG ETEM Fotografie in einer eigenen Tarifstelle mit Gefahrklasse 3,40. Bei gleichem Lohn und gleichen Werten sinkt der Beitrag auf 26.400 € × 3,40 × 0,002770 = 248,64 € plus 16,16 € Lastenverteilung, zusammen 264,80 €.

VergleichSörens laufende Kosten 2026 nach Block
  • Kanzlei: Buchhaltung, Abschluss, Lohn4.618,00 €
  • Beträge aus Gesetz und Satzung1.225,77 €
  • Betriebshaftpflicht und Kameraversicherung1.210,00 €
  • Geschäftskonto228,00 €

Merke

Die Beträge aus Gesetz und Satzung schlägst du nach, verhandeln lassen sie sich nicht. Spielraum gibt es vor allem bei den vereinbarten Preisen, und dort zuerst bei der Kanzlei.

Wenn sich im Handelsregister etwas ändert

Eine neue Geschäftsführerin, ein ausgeschiedener Geschäftsführer oder eine neue Geschäftsanschrift müssen ins Handelsregister (§ 39 Abs. 1 GmbHG, § 31 Abs. 1 HGB), angemeldet in öffentlich beglaubigter Form, also über einen Notar (§ 12 Abs. 1 HGB). Das Registergericht berechnet jede Tatsache einzeln und schlägt auf jede Gebühr ein Drittel für die Bereitstellung der Daten zum Abruf auf (§ 2 Abs. 2 und 3 HRegGebV, Nr. 6000):

Vorgang
Gebühr
Registerdaten
zusammen
erste Tatsache einer Anmeldung (Nr. 2500)
105 €
35 €
140 €
jede weitere Tatsache derselben Anmeldung (Nr. 2501)
60 €
20 €
80 €
Tatsache ohne wirtschaftliche Bedeutung (Nr. 2502)
45 €
15 €
60 €

Jede Person, die eintritt oder ausscheidet, ist eine eigene Tatsache (§ 2 Abs. 3 Satz 2 HRegGebV). Löst eine neue Geschäftsführerin den bisherigen Geschäftsführer ab, zahlt die GmbH beim Gericht also 140 € + 80 € = 220 €. Was bei der Gründung anfällt, steht unter UG gründen.

Beim Notar ist der Geschäftswert einer späteren Anmeldung 1 % des Stammkapitals, mindestens aber 30.000 € (§ 105 Abs. 4 Nr. 1 GNotKG). Ist die Anmeldung nur wegen einer neuen Anschrift nötig, setzt er 5.000 € an (§ 105 Abs. 5). Beglaubigt er unter seinem eigenen Entwurf, kostet die Beglaubigung nichts extra (Vorbemerkung 2.4.1 Abs. 2 KV GNotKG). Bestellt Sören zusätzlich eine zweite Geschäftsführerin, ergibt das bei 25.000 € Stammkapital:

Posten
Rechnung
Betrag
Entwurf der Anmeldung, Wert 30.000 €
0,5 × 125 € (Nr. 24102)
62,50 €
XML-Daten für das Gericht
0,2 × 125 € (Nr. 22114)
25,00 €
Post und Telekommunikation
20 % von 87,50 € (Nr. 32005)
17,50 €
Umsatzsteuer
19 % von 105,00 €
19,95 €
Notar
124,95 €
Registergericht
105 € + 35 €
140,00 €
Änderung zusammen
264,95 €

Vom Bescheid zum Jahresbudget der GmbH: fünf Schritte

  1. Leg die Bescheide des Vorjahres nebeneinander: Unternehmensregister, Transparenzregister, Kammer, Beitragsservice und Berufsgenossenschaft.
  2. Prüf, ob die GmbH an den letzten beiden Stichtagen Kleinstkapitalgesellschaft war (§ 267 Abs. 4 HGB). Dann reicht nach einer Mitteilung die Bilanz zur Hinterlegung, für 18,50 € statt 25 €.
  3. Kläre die Kammer: Steht die Tätigkeit in Anlage A oder B der Handwerksordnung, frag die Handwerkskammer, ob die GmbH dort eingetragen sein muss.
  4. Lass dir die Vergütungsvereinbarung in Textform geben, jede Arbeit einzeln. Nutzt du enno, das nachts Bank und Belege sortiert und der Kanzlei einen DATEV-Export liefert, halte dort fest, welche Arbeiten noch bei ihr liegen.
  5. Plan Änderungen im Handelsregister gesondert ein: 140 € beim Gericht für die erste Tatsache, 80 € für jede weitere, dazu den Notar.

Quellen

Die Aussagen in diesem Artikel beruhen auf 35 Quellen, geprüft zum Stand .

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Gesetze und Verordnungen

Behörden, Kammern und Portale

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