Kleidung absetzen als Selbstständiger: welche Berufskleidung zählt und was privat bleibt
Kleidung absetzen als Selbstständiger: der BFH-Maßstab für Berufskleidung, Wäscherei und Waschmaschine, Vorsteuer, EÜR-Zeile und warum der Anzug privat bleibt.
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- Selbstständige im laufenden Betrieb
Das Wichtigste in Kürze
- Absetzen kannst du nur typische Berufskleidung: Stücke, die dich bei der Arbeit schützen oder dauerhaft als Uniform oder mit Firmenemblem kennzeichnen und sich nicht als Alltagskleidung eignen.
- Alltagskleidung bleibt privat, auch wenn du sie ausschließlich bei der Arbeit trägst; einen anteiligen Abzug lässt der Bundesfinanzhof dafür nicht zu.
- Für Kauf und Reinigung von Alltagskleidung gibt es auch keine Vorsteuer (§ 15 Abs. 1a UStG, BFH-Urteil XI R 3/22).
- Eine Zeile für Kleidung hat die Anlage EÜR nicht; die Reinigung passt 2026 in Zeile 61, die Vorsteuer daraus in Zeile 58.

Inhalt · 8 Abschnitte
- 01Typische Berufskleidung: der Maßstab des BFH
- 02Kein Anteil für Alltagskleidung
- 03Der Anzug für den Kundentermin
- 04Berufskleidung nach Branche: wo die Grenze verläuft
- 05Waschen, reinigen, reparieren
- 06Vorsteuer und Anlage EÜR: wohin die Beträge gehören
- 07Belas Kleiderjahr: sechs Posten zählen, drei nicht
- 08Bevor Kleidung in die Buchhaltung geht: sechs Schritte
Kleidung setzt du als Selbstständige oder Selbstständiger nur ab, wenn sie typische Berufskleidung ist, etwa Schutzkleidung, eine Uniform oder ein Stück mit fest angebrachtem Firmenlogo. Was man genauso gut privat anziehen könnte, bleibt privat, selbst wenn du es ausschließlich bei der Arbeit trägst. Das gilt auch für den Anzug, den ein Kundentermin verlangt. Es entscheidet die Beschaffenheit des Kleidungsstücks, nicht der Anlass, zu dem du es anziehst.
Typische Berufskleidung: der Maßstab des BFH
Als Betriebsausgabe zählt nach § 4 Abs. 4 EStG, was dein Betrieb veranlasst hat. Kosten der Lebensführung bleiben dagegen privat, auch wenn sie deinen Beruf fördern (§ 12 Nr. 1 Satz 2 EStG), und Kleidung gehört zur Lebensführung. Ausdrücklich geregelt ist eine Ausnahme nur bei den Werbungskosten, also vor allem für Arbeitnehmer: Aufwendungen für „typische Berufskleidung“ sind dort abziehbar (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 EStG). Der Bundesfinanzhof wendet diese Ausnahme auf Betriebsausgaben entsprechend an (Urteil vom 16. März 2022, VIII R 33/18), und das amtliche Einkommensteuer-Handbuch 2025 führt das Urteil unter dem Stichwort Berufskleidung. Wie die allgemeine Prüffrage für Betriebsausgaben lautet, erklärt der Überblick Was kann ich als Selbstständiger absetzen?
Eine Definition enthält das Gesetz nicht. Der BFH verlangt Stücke, die nach ihrer Beschaffenheit objektiv so gut wie nur für den Beruf bestimmt und geeignet sind und die der Beruf nötig macht. Oft zeigt sich das an einer von zwei Funktionen:
- Unterscheidung: Uniformen oder Kleidung mit dauerhaft angebrachtem Firmenemblem.
- Schutz: Schutzanzüge, Arbeitsschuhe und Vergleichbares.
Keine der beiden rettet ein Stück, das als normale Kleidung taugt. Liegt es im Rahmen des Möglichen und Üblichen, das Teil in der Freizeit zu tragen, ist es bürgerliche Kleidung. Wie oft du es wirklich privat anziehst, fragt dann niemand mehr. Normale Schuhe und Unterwäsche nennen die Lohnsteuer-Richtlinien ausdrücklich als Beispiele für Kleidung, die keine Berufskleidung ist (R 3.31 LStR).
Daraus ergeben sich drei Fragen an jedes Stück:
- Schützt es dich bei der Arbeit, so wie ein Schutzanzug oder Sicherheitsschuhe?
- Kennzeichnet es dich dauerhaft, als Uniform oder mit fest angebrachtem Logo, oder ist es sonst erkennbar nur für deinen Beruf gemacht?
- Könnte man es ebenso gut privat tragen? Dann ist es Alltagskleidung, gleich wie die ersten beiden Antworten ausfallen.
Merke
Es zählt, was ein Kleidungsstück ist, nicht wann du es trägst. Der Schutzanzug bleibt Berufskleidung, obwohl du ihn nur selten brauchst. Die schwarze Hose für den Service bleibt Alltagskleidung, selbst wenn sie nie etwas anderes sieht als deine Aufträge.
Kein Anteil für Alltagskleidung
Ein allgemeines Aufteilungsverbot enthält § 12 Nr. 1 Satz 2 EStG nach der Rechtsprechung nicht mehr. Bei gemischt veranlassten Ausgaben ist der berufliche Teil deshalb grundsätzlich abziehbar, wenn er sich abgrenzen lässt (BFH, Beschluss vom 13. November 2013, VI B 40/13). Kleidung ist die Ausnahme. Der BFH zählt Alltagskleidung zu den unverzichtbaren Kosten der Lebensführung, die das Steuerrecht schon über das steuerliche Existenzminimum pauschal berücksichtigt. Theoretisch ließe sich ein Anzug bei festen Arbeitszeiten nach Stunden aufteilen. Abziehbar ist trotzdem kein Teil, damit dieselben Kosten nicht doppelt wirken.
Laut dem Urteil von 2022 ändert daran nichts,
- dass du die Sachen ausschließlich bei der Arbeit trägst,
- dass sie sich durch die Arbeit schneller abnutzen,
- dass du sie ohne den Beruf nie gekauft hättest oder deine Branche teure Kleidung erwartet.
Geklagt hatten ein selbstständiger Trauerredner und seine Frau, die bis September 2008 ebenfalls selbstständig Trauerreden hielt. Sie hatten schwarze Anzüge, Hemden, Mäntel, Krawatten und Schuhe als Betriebsausgaben angesetzt, dazu Änderung, Reparatur und Reinigung: Bei Trauerfeiern werde Schwarz zwingend erwartet, und sie trügen die Sachen jeden Arbeitstag. Vor Gericht verlangten sie nur noch die Hälfte und bekamen für die eigene Kleidung auch die nicht. Offen blieb allein die Kleidung, die der Mann seiner Frau später als ihr Arbeitgeber gestellt hatte; darüber hatte das Finanzgericht neu zu entscheiden. Kleidung für Beschäftigte folgt eigenen Regeln, hier geht es nur um deine eigene.
Ältere Urteile, die den schwarzen Anzug eines Leichenbestatters, eines Oberkellners oder eines katholischen Geistlichen und die schwarze Hose eines Kellners noch durchgehen ließen, hält der BFH seitdem für überholt.
Der Anzug für den Kundentermin
Bleibt die Frage nach Anzug, Kostüm oder Blazer für Pitches, Messen und Kundentermine. Im Urteil von 2022 greift der BFH eine ältere Entscheidung auf: Selbst die Anordnung eines Arbeitgebers, im Umgang mit Kunden gehobene bürgerliche Kleidung zu tragen, macht daraus keine typische Berufskleidung, obwohl sie mehr kostet. Für dich gilt dasselbe, wenn du dich den Erwartungen deiner Kunden oder den Gepflogenheiten deiner Branche anpasst; genau so lag der Fall des Trauerredners. Ein Arbeitnehmer, der seine „Business-Kleidung“ als Werbungskosten absetzen wollte, scheiterte schon 2013 (VI B 40/13). Ob du freiberuflich arbeitest oder ein Gewerbe hast, ändert daran nichts: Der Trauerredner hatte Einkünfte aus selbständiger Arbeit nach § 18 EStG, und der Maßstab des § 4 Abs. 4 EStG ist für jeden Betrieb derselbe. Weder der Anzug noch seine Reinigung sind also Betriebsausgaben.
Achtung
Ein Logo-Anstecker am Revers macht aus dem Anzug keine Berufskleidung. Verlangt ist ein dauerhaft angebrachtes Emblem, und selbst mit Stickerei bleibt ein Anzug Alltagskleidung, solange man ihn privat tragen könnte. Beim Trauerredner fielen die gebuchten Kleiderkosten in einer Außenprüfung auf; das Finanzamt änderte daraufhin die Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbescheide für drei Jahre.
Berufskleidung nach Branche: wo die Grenze verläuft
Welche Stücke genau darunterfallen, steht in keinem Gesetz; das Finanzamt prüft jedes Teil mit dem Maßstab von oben. Auf einige Branchen angewendet, ergibt sich dieses Bild:
Branche | spricht für Berufskleidung | bleibt Alltagskleidung |
|---|---|---|
Küche und Catering | Kochjacke, Sicherheitsschuhe für die Küche, Schnittschutzhandschuhe | schwarze Hose und weißes Hemd für den Service, normale Schuhe |
Handwerk und Bau | Schutzanzug, Sicherheitsschuhe, Schutzhelm | Jeans, T-Shirt, Fleecejacke ohne Logo |
Bühne und Musik | Kostüm, das für eine Rolle gefertigt ist | Abendkleid oder Smoking für das Konzert |
Events und Messebau | Poloshirt oder Jacke mit fest aufgesticktem Firmenlogo | dunkler Anzug für den Messestand |
Beratung, Agentur, IT | in der Regel nichts | Anzug, Kostüm, Blazer, Hemd, Bluse |
Beim Bühnenkostüm zählt, ob es nur auf die Bühne passt. Ein Abendkleid taugt eben auch für einen privaten Ball.
Waschen, reinigen, reparieren
Für die Pflege gilt dieselbe Linie wie für den Kauf: Reinigung und Reparatur typischer Berufskleidung veranlasst dein Betrieb, bei Alltagskleidung zählen sie so wenig wie das Stück selbst.
In der Wäscherei
Die Wäscherei schickt eine Rechnung. Den Nettobetrag buchst du als Betriebsausgabe, die ausgewiesene Umsatzsteuer ziehst du als Vorsteuer, sofern die Rechnung die Pflichtangaben enthält. Lass Berufskleidung und private Wäsche getrennt abrechnen, sonst musst du jede Rechnung selbst aufteilen. Für den privaten Teil gibt es weder Abzug noch Vorsteuer.
Solche Monatsrechnungen gehen leicht unter. Nachts sortiert enno Bank und Belege und gleicht jede Wäscherei-Abbuchung mit ihrer Rechnung ab. Ob ein Stück Berufskleidung ist, entscheidest du.
In der eigenen Waschmaschine
Zu Hause entsteht keine Rechnung. Für Arbeitnehmer hat die Finanzverwaltung festgehalten, was beim Waschen typischer Berufskleidung in der privaten Maschine zählt (H 9.12 LStH): Wasser, Strom, Wasch- und Spülmittel, dazu Abnutzung, Wartung und Reparatur der Maschine. Schätzen ist erlaubt. Bei den Betriebsausgaben (H 4.7 EStH) fehlt ein solcher Hinweis, doch die Kosten entstehen auf dieselbe Weise durch den Betrieb. Damit du die Schätzung belegen kannst, führst du eine Liste der Waschgänge nur mit Berufskleidung und hebst auf, wie du den Betrag je Waschgang ermittelt hast.
Vorsteuer und Anlage EÜR: wohin die Beträge gehören
Die Umsatzsteuer zieht dieselbe Grenze. Für Aufwendungen, die § 12 Nr. 1 EStG vom Abzug ausschließt, erlaubt § 15 Abs. 1a UStG keinen Vorsteuerabzug. Für Kauf, Änderung, Reparatur und Reinigung der Kleidung des Trauerredners hat der BFH das 2022 bestätigt (Urteil vom 24. August 2022, XI R 3/22), und der Umsatzsteuer-Anwendungserlass übernimmt es in Abschnitt 15.6 Abs. 9. Für typische Berufskleidung gelten die normalen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs, vor allem eine ordnungsgemäße Rechnung. Auf Kleidung und Reinigung liegt der Regelsatz von 19 Prozent (§ 12 Abs. 1 UStG).
Als Kleinunternehmer ziehst du keine Vorsteuer, weil § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG den Abzug bei steuerfreien Umsätzen ausschließt und deine nach § 19 UStG steuerfrei sind. In die EÜR trägst du deshalb Bruttobeträge ein.
Eine Zeile „Kleidung“ gibt es in der Anlage EÜR nicht, und die Anleitung erwähnt Kleidung nirgends. Nach den Zeilenbeschreibungen passt:
Ausgabe | Anlage EÜR 2026 | Anlage EÜR 2025 |
|---|---|---|
Kauf typischer Berufskleidung, je Stück bis 800 € netto | Zeile 37 (geringwertige Wirtschaftsgüter) oder Zeile 52 (Arbeitsmittel) | Zeile 36 oder 51 |
Reparatur beim Schneider | Zeile 49 (Erhaltungsaufwendungen) | Zeile 48 |
Wäscherei und Waschen zu Hause | Zeile 61 (übrige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben) | Zeile 60 |
Vorsteuer aus diesen Rechnungen | Zeile 58 | Zeile 57 |
Alltagskleidung, vom Geschäftskonto bezahlt | keine Betriebsausgabe, sondern Entnahme in Zeile 107 | Zeile 106 |
Zeile 37 ist laut Anleitung für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis 800 Euro ohne Umsatzsteuer je Stück gedacht (mehr zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern). Zeile 52 heißt „Arbeitsmittel“, und unter diesem Wort führt das Gesetz typische Berufskleidung bei den Werbungskosten. Welche der beiden Zeilen für Kleidung gilt, legt die Anleitung nicht fest. Für den Gewinn ist die Wahl egal: Beide Zeilen fließen in die Summe der Betriebsausgaben in Zeile 76. Den Weg vom Kontoauszug zur fertigen Anlage beschreibt der Beitrag EÜR erstellen.
Belas Kleiderjahr: sechs Posten zählen, drei nicht
BeispielBela, Koch mit Catering-Einzelunternehmen in Leipzig
Bela kocht mit seinem Catering für Hochzeiten, Firmenfeiern und Tagungen. Er ist kein Kleinunternehmer und bucht seine Ausgaben deshalb netto. Was er 2026 für die eigene Arbeitskleidung ausgibt:
Ausgabe 2026 | netto | Einordnung | Betriebsausgabe | Vorsteuer |
|---|---|---|---|---|
4 Kochjacken à 39 € | 156,00 € | für die Küche gemacht | 156,00 € | 29,64 € |
2 Paar Sicherheitsschuhe für die Küche à 89 € | 178,00 € | Schutzfunktion | 178,00 € | 33,82 € |
3 Paar Schnittschutzhandschuhe à 12 € | 36,00 € | Schutzfunktion | 36,00 € | 6,84 € |
3 Poloshirts mit aufgesticktem Firmenlogo à 35 € | 105,00 € | dauerhaftes Emblem | 105,00 € | 19,95 € |
Wäscherei für die Kochjacken, 12 × 45 € | 540,00 € | Reinigung von Berufskleidung | 540,00 € | 102,60 € |
Waschen zu Hause zwischen den Abholungen, 90 Waschgänge à 0,70 € | 63,00 € | Schätzung ohne Rechnung | 63,00 € | 0,00 € |
2 schwarze Hosen und 4 weiße Hemden für seine Einsätze im Service | 240,00 € | Alltagskleidung | 0,00 € | 0,00 € |
Anzug für Verkostungen mit Firmenkunden | 480,00 € | Alltagskleidung | 0,00 € | 0,00 € |
Reinigung des Anzugs, 3 × 15 € | 45,00 € | Pflege von Alltagskleidung | 0,00 € | 0,00 € |
Summe | 1.078,00 € | 192,85 € |
Nachgerechnet: 156 + 178 + 36 + 105 + 540 + 63 = 1.078 Euro Betriebsausgaben. Vorsteuer bringen nur die 1.015 Euro mit Rechnung, und 19 Prozent davon sind 192,85 Euro. Die 0,70 Euro je Waschgang hat Bela aus Strom- und Wasserpreis, Waschmittel und einem Anteil für die Maschine errechnet; Berechnung und Liste der 90 Waschgänge liegen bei seinen Belegen. Auf den Poloshirts ist sein Logo groß über Brust und Rücken gestickt. Damit sind sie als Dienstkleidung erkennbar, und privat würde sie kaum jemand tragen; genau darauf kommt es an. Bei einem Anstecker oder einem kleinen Brustlogo wäre die Einordnung weit weniger sicher.
Hosen, Hemden, Anzug und dessen Reinigung kosten 765 Euro netto, brutto 765 × 1,19 = 910,35 Euro. Davon kommt nichts zurück, weder über den Gewinn noch über die Vorsteuer. Weil alles vom Geschäftskonto abging, bucht Bela die 910,35 Euro als Entnahme.
In der Anlage EÜR 2026 trägt Bela die Käufe über 475 Euro in Zeile 37 ein (Zeile 52 wäre ebenso vertretbar), Wäscherei und Waschschätzung über 603 Euro in Zeile 61 und die 192,85 Euro Vorsteuer in Zeile 58. Die Entnahme von 910,35 Euro zählt in Zeile 107 mit. Das Waschen zu Hause bezahlt er privat, die 63 Euro stehen deshalb zusätzlich als Einlage in Zeile 108. Als Kleinunternehmer hätte Bela die Rechnungsbeträge brutto eingetragen, 1.015 × 1,19 = 1.207,85 Euro, und Zeile 58 bliebe leer.
Bevor Kleidung in die Buchhaltung geht: sechs Schritte
- Stell jedem Stück die drei Fragen von oben. Den Ausschlag gibt die letzte: Könnte man es genauso privat tragen, zählt es nicht.
- Kauf Berufskleidung getrennt von privaten Einkäufen, damit der Beleg nur Betriebliches zeigt.
- Lass die Wäscherei deine Berufskleidung gesondert abrechnen. Wäschst du selbst, führ die Liste der Waschgänge und heb die Berechnung je Waschgang auf.
- Bezahl Alltagskleidung privat. Ist sie doch über das Geschäftskonto gelaufen, buch sie als Entnahme.
- Nimm für Käufe, Reinigung und Vorsteuer die Zeilen aus der Tabelle oben und bleib Jahr für Jahr bei derselben Zuordnung.
- Bei Grenzfällen wie Logo-Kleidung, die auch in die Freizeit passt, frag vor größeren Käufen eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater.
Quellen
Die Aussagen in diesem Artikel beruhen auf 19 Quellen, geprüft zum Stand .
Alle 19 Quellen anzeigen
Gesetze und Verordnungen
Finanzverwaltung
- BMF-Schreiben vom 01.09.2026 (Anlage EÜR 2026)
- BMF-Schreiben vom 29.08.2025 (Anlage EÜR 2025)
- Amtliches Einkommensteuer-Handbuch 2025: § 12 EStG mit EStR und EStH (archiviert)
- Amtliches Einkommensteuer-Handbuch 2025: § 4 EStG mit EStR und EStH (archiviert)
- Amtliches Lohnsteuer-Handbuch 2026: § 3 EStG mit LStR und LStH (archiviert)
- Amtliches Lohnsteuer-Handbuch 2026: § 9 EStG mit LStR und LStH (archiviert)
- BMF: Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE), konsolidierte Fassung
Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Steuerberatung im Sinne des StBerG. Er gibt die Rechtslage in Deutschland zum Stand wieder und ersetzt nicht die Prüfung deines Einzelfalls durch eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater. Die Personen in den Beispielen sind erfunden.
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